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ACHTUNG! Dieser Blog behandelt unter anderem das Thema "Pro-Ana". Wenn du nichts darüber weisst oder nichts damit zu tun hast, verlasse diese Seite bitte.

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Ich, w.

16 Jahre, Schülerin

Depressionen, SVV, Magersucht

Warum depressiv?

Das ist eine gute Frage. Und ich habe keine Antwort darauf. Sie kam langsam und unbemerkt. Anfangs zumindest. Ich verlor meine beste Freundin, nur wegen diesem scheiß. Fast hätte ich auch die restlichen Menschen aus meinem Umfeld verloren. Sie sind bei mir geblieben (natürlich wissen sie nichts davon), physisch, geistig bin ich gegangen. Es ist mir inzwischen egal, wer da ist und wer nicht, was leider Gottes auch zu immer größeren Konflikten mit meiner Mutter führt. Es ist mir eigentlich alles egal geworden, aber auch nur eigentlich...

Ana?

Fing ebenfalls langsam an. Ich war nie das, was man als fett bezeichnen kann, ich bezweifle sogar, jemals als das, was man dick nennt, gegolten zu haben. Ich war schon immer 'dünn', umso mehr wundert mich meine Entwicklung, doch ich begrüße sie. Sie gibt mir Kontrolle und damit etwas, dass ich nie wirklich hatte. Sie beschert mir mit die schönste Zeit, die ich je hatte und wohl auch haben werde. Ich kann mich kontrollieren, ich habe Macht, wenigstens über mich. Mein Leben hat Inhalt bekommen. Essen bzw. nicht essen. Ich habe etwas, mit dem ich mich jede Sekunde beschäftige, es schwirrt immer in meinem Kopf herum und verlangt mir ziemlich viel ab. Es ist schwer zu planen und bei den Mitmenschen rede ich mich um Kopf und Kragen "Schon gegessen" "Ich will keinen Weihnachtsteller" "Ich mag das nicht" und so weiter halt... Da ich nicht völlig verrückt bin und ein Teil von mir 'normal' bleibt, auch wenn ich versuche den zu unterdrücken (Nein, keine multiple Persönlichkeit), mache ich mir phasenweise selber Angst, indem ich merke, wie sich typische Ana Sätze in meinen Kopf setzen und ich durch die Stadt laufe, an einem Bäcker vorbei und z.B. denke "Nichts schmeckt so gut, wie sich dünn sein anfühlt". In solchen Situationen bin ich schon beunruhigt. Bleibt dies sogar für ein paar Minuten so, weiss ich, dass ich magersüchtig bin, dass es gefährlich ist, dass ich Hilfe brauche und so weiter. Aber eben nur, wenn es aus unerklärlichen Gründen durchkommt und ich mich über den Verlust der Kontrolle meiner Gedanken ärgere. Zum jetzigen Zeitpunkt werde ich auf jeden Fall weiter machen, mir bleibt auch gar nichts anderes übrig, denn je tiefer man sinkt, desto mehr kommt die sucht durch... in die zukunft planen kann ich durch die depression nicht wirklich, ich werde sehen, was aus mir wird.

SVV?

"Es besteht eine lebenslange Rückfallgefahr, da SVV als reale Problemlösung wahrgenommen wurde"

Es kam langsam, die Dritte. Irgendwann habe ich es einfach gemacht. Und es hat geholfen, es hat mich befreit. Dieses ganze Psychozeugs ist mir egal. Seit über einem halben Jahr 'muss' ich es tun, es hängt zu 90 % mit meiner Depression zusammen. Ich habe schon versucht, es nicht mehr zu tun, aber nach zwei Wochen ging es nicht mehr. Da wurde mir bewusst, dass ich es nicht mehr unter Kontrolle habe und es war mir egal. Ich sags mir einfach weiterhin und ich kann es auch kontrollieren, ich brauche es nicht. (Bei diesem Thema lasse ich die Gründe außen vor, darüber kann ich nicht schreiben)

 

So viel zu mir...

 

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